Mit dem heutigen Blogbeitrag möchte ich das Kinder-Internet-Portal “KinderCampus.de” vorstellen. KinderCampus.de ist ein edukatives (bildungsbezogenes) Internet-Portal und richtet sich an Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe zwischen 7 und 14 Jahren. Das Portal verfolgt das Ziel, das Internet mit all seinen Möglichkeiten auf eine sinnvolle Art und Weise auch den jüngsten Nutzern zugänglich zu machen, um Eigenständigkeit im Umgang mit neuen Medien zu vermitteln. Neben Spielen, Lehrmaterialien und der Möglichkeit des Austauschs im Forum, hält KinderCampus.de die Besucher mit Nachrichten aus aller Welt auf dem Laufenden. Hierbei kommen Kinder und Jugendliche beim Spielen, Quizzen und Stöbern voll auf ihre Kosten. Der Lerneffekt ist dabei genauso groß wie der Spaßfaktor. KinderCampus.de verfügt über lebhafte Community mit über 80.000 Mitgliedern. Dass dabei auch wirklich nur Kinder unter sich sind und sich keine “falschen Kinderfreunde” einschleichen, darauf passt ein Betreuer-Team auf. Ebenso werden die eingestellten Profilfotos vorab gesichtet. Betrieben wird KinderCampus.de von der Agentur für Kinder- und Jugendkommunikation “cobra youth communications” mit Sitz in Berlin und ist bereits seit 2000 eines der führenden Kinder-Internet-Portale im deutschsprachigen Raum. Wie die meisten anderen Internet-Portale finanziert sich auch KinderCampus.de über die Werbung.
VZ-Pausenhof – Das geht gar nicht!
Mobbing-Vorwurf gegen die neue App-Anwendung “VZ-Pausenhof” von SchülerVZ. Das einstige Vorzeigenetzwerk für Kinder und Jugendliche scheint neuerdings mit unseriösen Mitteln gegen die Abwanderung seiner Mitglieder zu Facebook entgegenwirken zu wollen. Aussagen wie “Die neue App gegen Langweile” in Zusammenhang mit “Bewerte Deine Freunde mit Top oder Flop” gehen meiner Meinung nach gar nicht! Cyber Mobbing hat heutzutage solche Dimensionen angenommen, dass man als Betreiber eines sozialen Netzwerkes mit über 5 Millionen Mitgliedern (Altersgruppe 10 – 21 Jahre), dem traurigen Trend eher entgegentreten sollte, als Mobbingversuche mit einer solchen Anwendung zusätzlich zu schüren. An dieser Stelle vermisse ich ganz deutlich das soziale Verantwortungsbewusstsein der Betreiber und sage – Daumen nach unten!
Siehe auch:
- Sueddeutsche.de
“Top oder Flop”-Spiel unter Mobbing-Verdacht. Artikel in der Online Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. - Es wird Zeit, zu gehen, SchülerVZ
Artikel von Blogger Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach.
Nachrichten für Kinder
Krieg, Naturkatastrophen, Gewalt und viele andere Berichterstattungen führen bei Kindern und Jugendlichen schnell zu Ängsten und Verunsicherungen. Andererseits haben auch jüngere Menschen ein Anrecht auf Nachrichten und das aktuelle Weltgeschehen. Zumal Nachrichten für ein stärkeres Hintergrundwissen und besseres Verständnis gewisser Handlungsabläufe sowie zu einem höheren Umweltbewusstsein beitragen. Zwischenzeitlich finden sich im TV-Programm wie auch im Internet sehr viele Angebote, in welchen Nachrichten speziell für Kinder und Jugendliche aufbereitet sind. Um Kinder nicht mit zu reißerischen oder schwer verständlichen Nachrichten zu überfordern, sollten Eltern gezielt und am besten begleitend, Kinder und Jugendliche an diese speziellen Angebote heranführen. Begleitend deshalb, damit beispielsweise auf Fragen der Kinder direkt eingegangen werden kann. Ebenso kann man als Elternteil bei aufkommenden Ängsten oder einer Verunsicherung beruhigend auf das Kind einwirken.
Nachfolgend möchte ich auf einige kindgerecht aufbereitete Nachrichtenseiten im Internet hinweisen:
- Minitz
Die Minitz-Nachrichten richten sich vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren. Viele Bilder und Beiträge zum Anhören. - sowieso.de
sowieso.de ist seit 1998 die online-Zeitung für junge Leser – also für Mädchen, Jungen, Kids, Kinder, Jugendliche und andere Menschen. Aktuelle Weltnachrichten zu Politik, Gesellschaft, Sport und Kultur. - ZDFtivi – logo!
Die Nachrichtensendung für Kinder wird vorgestellt, dazu gibt es einen Rundgang durchs Studio, ein Nachrichtenlexikon und aktuelle News. - News4Kids
Politik, Menschen, Tiere und vieles mehr aus Deutschland und der ganzen Welt. Wetterbericht mit Länder- und Städteauswahl. Ab 8 Jahre - neueinhalb Nachrichten
In neuneinhalb Minuten wird die wichtigste Meldung der Woche auf den Punkt gebracht. Mit Hintergrundinfos. Außerdem gibt´s Kinderreporter. Ab 6 Jahre
medienbewusst.de geht mit Kindern auf Schnitzeljagd
Auch in diesem Jahr konnten die kleinen Besucher der Kinderuni ihre Medienkompetenz unter Beweis stellen! Die Informationskampagne medienbewusst.de gab den Schülern einen Einblick in das Studentenleben und in die redaktionelle Arbeit des Informationsportals.
“Dieses Mal haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Online-Schnitzeljagd” so Julia Böhme, Projektleiterin von medienbewusst.de. “Die Kinder waren davon ganz begeistert”. Aufgabe der Schüler war es, mit Hilfe verschiedener Kinder-Suchmaschinen aus dem Internet, gestellte Fragen zu beantworten: Die Sensibilisierungskampagne hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern zusätzlich zum Umgang mit dem Internet auch kindgerechte Websites näher zu bringen.
In Kooperation mit der Kinderuni 2011
Die Kinderuni Ilmenau ist eine Vorlesungsreihe für Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren, bei der Kinder für die Wissenschaft und das Studieren begeistert werden sollen. Seit 2010 arbeitet auch medienbewusst.de mit dem Projekt zusammen.
Diesen November hatten die Thüringer Schüler die Möglichkeit, an einer Online-Schnitzeljagd teil zu nehmen. Hierbei stellten drei Mitglieder des medienbewusst.de-Teams kurz die Informationskampagne vor und übergaben jedem Kind ein Aufgabenblatt. Da wurde beispielsweise gefragt “Von welchem lateinischen Wort kommt das Wort Medien und was bedeutet es?” und in einer anderen Aufgabe: “Finde heraus, welche Kinderrechte in Deutschland gelten und zähle die ersten drei Rechte, die du hast, auf.” Durch genaue Anweisungen auf den Zetteln konnten sich die Kinder selbstständig durch die Kinderwebsites klicken. Am Ende bekam jeder ein kleines Geschenk. Nach bestandenen Aufgaben hatten sie noch Zeit, nach ihren eigenen Lieblingsthemen zu recherchieren.
Das Angebot wurde mit Freude wahrgenommen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an der Arbeit im Internet und die begleitenden Pädagogen freuten sich über das studentische Engagement und neue Anregungen für den Medienunterricht, sowie über Tipps für die Eltern. Beispielsweise Kati Chalupka, Mutter eines Drittklässlers aus Unterwellenborn erkannte die Bedeutung der Arbeit von medienbewusst.de an: “Ich finde es gut, dass hier Seiten gezeigt werden, die extra für Kinder gemacht sind. Wir kannten sie vorher gar nicht und werden sie uns zu Hause noch einmal genauer anschauen.”
Doch die Kinderuni zeigte auch auf, wie viele Lücken es in der heutigen Medienerziehung noch gibt. Einige der erst 10-jährigen Jungen erzählten davon, schon Computerspiele ab 18 zu nutzen, ohne Einschränkung alle verfügbaren Youtube-Videos zu gucken oder über 170 Freunde auf dem sozialen Netzwerk Facebook zu haben. Andere Kinder im selben Alter hatten teilweise noch gar keine Interneterfahrungen.
“Beide Extreme sind nicht empfehlenswert. Eltern und auch Lehrer sollten hier eingreifen”, erklärt Julia Böhme, “Einige lassen ihre Kinder trotz der Gefahren unkontrolliert mit dem Medium Internet umgehen, beziehungsweise führen sie nicht kindgerecht heran”. Selbst ausgebildete Medienpädagogen können die gesamte Vielfalt des World Wide Web nicht konkret abschätzen: So waren die Pädagogen der Schulklassen erfreut, dass eine Auswahl von neuen, kindgerechten Websites vorgestellt wurden.
Dies ist eine Bestätigung für die Arbeit von medienbewusst.de. Die Idee der Medienkompetenz ist noch lange nicht bei allen Eltern angekommen. Aus diesem Grund möchte sich medienbewusst.de auch weiterhin dafür stark machen und auch zukünftig mit der Kinderuni zusammenarbeiten. Der medienpädagogische Hintergrund der Online-Schnitzeljagd ist es, die Kinder zu animieren, auf altersgerechte Websites zu gehen. Da hier aber vorrangig die Kinder erreicht werden, sollten sich interessierte Eltern und Pädagogen über praxisnahe Tipps auf der Website von medienbewusst.de informieren.
Sicherheitseinstellungen bei w-k-w
In meinem heutigen und zugleich ersten Video Tutorial gehe ich auf die Sicherheitseinstellungen bei wer-kennt-wen ein. Das Video Tutorial ist in Bezug auf den vergangenen Blogbeitrag “Bewerberfalle Internet” entstanden.
Zu gegebener Zeit sollen weitere Tutorials zu Facebook sowie SchuelerVZ folgen.
Bewerberfalle Internet
Für die Schulabgänger 2012 ist die Zeit der Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz im vollen Gange. Bei vielen Firmen ist die Bewerbungsfrist bereits zum 31.10.2011 ausgelaufen und die Suche nach geeigneten Auszubildenden im vollen Gange. Jeder Bewerber sollte schon deshalb schnellstens seine Profilangaben in den sozialen Netzwerken dahingehend kritisch prüfen, dass sein Profil frei von Inhalten ist, die ein schlechtes Bild auf den Bewerber abgeben.
Eine Studie der Bundesregierung hat bereits 2009 aufgezeigt, dass ein Drittel aller Unternehmen gezielt in sozialen Netzwerken nach Informationen über neue potenzielle Mitarbeiter sammelt. Diese Zahl dürfte zwischenzeitlich sogar stark zugenommen haben.
Der Beziehungsstatus - Für alle zu haben -, freizügige oder provokante Fotos in Fotoalben und zweideutige Pseudonyme sind sicher wenig hilfreich, in die engere Bewerberauswahl der Unternehmen zu gelangen. Ebenso sollte das eigene Profilbild mit Bedacht gewählt werden. Wenig hilfreich dürfte zudem die Mitgliedschaft in Gruppen mit negativ behafteten Namen sein.
Beispiel gefällig?
Bei wer-kennt-wen lautet eine der zahlreichen Gruppen: MONTAGS KÖNNT ICH KOTZEN
Die Gruppenbeschreibung macht es noch deutlicher:
Für alle die auch Montags keinen Bock auf frühes Aufstehen…..dann Arbeiten…in die Schule oder auf irgendwas Anderes haben……gääähhhnnnn……der Montag ist einfach schrecklich!!!
Die Mitgliederzahl in dieser Gruppe lag Ende Oktober 2011 bei satten 20.350 Personen!
Ich denke es ist wenig förderlich, wenn die Personalabteilung bei ihren Recherchen einen ihrer Bewerber in einer solchen Gruppe entdeckt.
Hängt der Bewerber an seinen derzeitigen Profilangaben oder möchte sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht von zweifelhaften Gruppen abmelden, so sollte dieser zumindest schnellstens seine Sicherheitseinstellungen überprüfen. Hierbei ist vor allen Dingen darauf zu achten, dass Pinnwandeinträge, Freundelisten, Gruppenmitgliedschaften oder Fotoalben ausschließlich von Freunden einsehbar sind. Zudem sollte man sicherstellen, dass Suchmaschinen keine Profildaten von einem sammeln, denn solche Profilangaben sind selbst nach der Löschung noch lange Zeit für jedermann einsehbar.
Sensibilisierungskampagne – medienbewusst.de
Mit dem heutigen Artikel möchte ich die deutschlandweite Informationskampagne “medienbewusst.de – kinder. medien. kompetenz” kurz vorstellen und zugleich eine Linkempfehlung auf das Onlineportal aussprechen.
Weit über den sicheren Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Web 2.0 hinaus setzt sich das redaktionell-betriebene Onlineportal medienbewusst.de mit den Themenschwerpunkten Fernsehen, Computer- & Videospiele, Internet, Kino, Mobile Medien, Musik & Hörbücher und Spezial-Themen auseinander. Das Portal setzt sich hierbei für mehr Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen ein. Es wendet sich an Eltern, Lehrer und auch an Kinder und Jugendliche. Diese können sich über den richtigen Umgang mit Internet, Handys, Musik, Social Media uvm. informieren. Dazu stehen in sieben Ressorts fundierte Artikel, Experteninterviews und Praxistipps bereit. Als zusätzlicher Anreiz wirken als verantwortungsvolle Vorbilder ausgewählte Persönlichkeiten wie Fußballstar Philipp Lahm, Fernsehmoderatorin Nina Ruge und Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer mit. Das Projektteam von medienbewusst.de besteht aus Studentinnen und Studenten der Angewandten Medienwissenschaft und Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau.
Durch das Publizieren von journalistischen Berichten und themenbezogenen Reportagen, sowie versierten Experteninterviews und fundierten Praxistipps, möchte das Internetportal dabei helfen, klare Regeln für einen kindgerechten Umgang mit modernen Medien aufzustellen und somit die mediale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.
Im September dieses Jahres wurde die Sensibilisierungskampagne medienbewusst.de mit dem Publikumspreis “Beste Einsteigerseite 2011″ ausgezeichnet.

