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Bewerberfalle Internet

Für die Schulabgänger 2012 ist die Zeit der Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz im vollen Gange. Bei vielen Firmen ist die Bewerbungsfrist bereits zum 31.10.2011 ausgelaufen und die Suche nach geeigneten Auszubildenden im vollen Gange. Jeder Bewerber sollte schon deshalb schnellstens seine Profilangaben in den sozialen Netzwerken dahingehend kritisch prüfen, dass sein Profil frei von Inhalten ist, die ein schlechtes Bild auf den Bewerber abgeben.

Eine Studie der Bundesregierung hat bereits 2009 aufgezeigt, dass ein Drittel aller Unternehmen gezielt in sozialen Netzwerken nach Informationen über neue potenzielle Mitarbeiter sammelt. Diese Zahl dürfte zwischenzeitlich sogar stark zugenommen haben.

Der Beziehungsstatus - Für alle zu haben -, freizügige oder provokante Fotos in Fotoalben und zweideutige Pseudonyme sind sicher wenig hilfreich, in die engere Bewerberauswahl der Unternehmen zu gelangen. Ebenso sollte das eigene Profilbild mit Bedacht gewählt werden. Wenig hilfreich dürfte zudem die Mitgliedschaft in Gruppen mit negativ behafteten Namen sein.

Beispiel gefällig?

Bei wer-kennt-wen lautet eine der zahlreichen Gruppen: MONTAGS KÖNNT ICH KOTZEN

Die Gruppenbeschreibung macht es noch deutlicher:

Für alle die auch Montags keinen Bock auf frühes Aufstehen…..dann Arbeiten…in die Schule oder auf irgendwas Anderes haben……gääähhhnnnn……der Montag ist einfach schrecklich!!!

Die Mitgliederzahl in dieser Gruppe lag Ende Oktober 2011 bei satten 20.350 Personen!

Ich denke es ist wenig förderlich, wenn die Personalabteilung bei ihren Recherchen einen ihrer Bewerber in einer solchen Gruppe entdeckt.

Hängt der Bewerber an seinen derzeitigen Profilangaben oder möchte sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht von zweifelhaften Gruppen abmelden, so sollte dieser zumindest schnellstens seine Sicherheitseinstellungen überprüfen. Hierbei ist vor allen Dingen darauf zu achten, dass Pinnwandeinträge, Freundelisten, Gruppenmitgliedschaften oder Fotoalben ausschließlich von Freunden einsehbar sind. Zudem sollte man sicherstellen, dass Suchmaschinen keine Profildaten von einem sammeln, denn solche Profilangaben sind selbst nach der Löschung noch lange Zeit für jedermann einsehbar.

Autor: Claus

Hallo, meine Name ist Claus und ich lebe in der schönen Metropolregion Rhein-Neckar. Neben dem Bloggen widme ich mich gerne den Bereichen Webdesign und Social Media. Man findet mich übrigens auch bei Facebook, Google+, Twitter und Xing.

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